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Xometry unterstützt ATMOS bei innovativen Rückführungsservice für biomedizinische Forschung im Weltraum

ATMOS arbeitet in einer Kooperation mit Xometry an kleinen, aber entscheidenden Bauteilen, um ihren innovativen Rückführungsservice für biomedizinische Forschung im Weltraum möglich zu machen. Durch diese Zusammenarbeit ist ATMOS in der Lage, neue Möglichkeiten in der Raumfahrtforschung zu entwickeln und die Durchführung von Experimenten neu zu gestalten.

  • Branche: Raumfahrt
  • Verwendeter Herstellungsprozess: CNC-Fräsen
  • Herausforderung: Biomedizinische Forschung im Weltraum. Kosteneffizient, zuverlässig und umweltfreundlich.
  • Lösung: CNC-gefräste Aluminium-Ringe, um den Inflatable Atmospheric Deceleration (IAD) umsetzen zu können.

Atmos: Pioniere der Raumfahrt für biomedizinische Forschung

Atmos ist ein aufstrebendes Raumfahrtunternehmen, das sich auf die Entwicklung einer innovativen Technologie zur Wiedereintrittssteuerung von Raumkapseln spezialisiert hat. Das Unternehmen wurde vor etwa zwei Jahren von Sebastian Klaus gegründet, einem Raumfahrtexperten mit Leidenschaft für Wiedereintritts-Technologie, das sich mittlerweile zu einem 20 köpfigen Team entwickelt hat. Atmos hat ein aufblasbares Hitzeschild, genannt „Inflatable Atmospheric Decelerator (IAD)“, entwickelt, das es ermöglicht, Raumkapseln kostengünstig und sicher von der Erdumlaufbahn zurück zur Erde zu bringen. Dies ist ein entscheidender Schritt, um die Kosten für Raumfahrtmissionen zu reduzieren und den Zugang zum Weltraum zu erleichtern.

Thomas Kern, Head of Structures bei ATMOS sagt: ”Das coole ist einfach, dass wir hier Pionierarbeit leisten, also wir helfen gerade aktiv dabei, den Wirtschaftsverkehr in den Weltraum und zurück mit aufzubauen – sozusagen das DHL des Space.”

Forschung im Weltraum: Erschwinglich, zuverlässig und umweltfreundlich

Die Erforschung der biomedizinischen Wissenschaften im Weltraum, insbesondere für monoklonale Antikörper, Stammzellen, Organoiden und Protein-Kristallisation, bietet einzigartige Möglichkeiten. Das Starten von Experimenten im Weltraum ist einfacher und kostengünstiger geworden. Die Herausforderung besteht jedoch darin, die Experimente sicher und erschwinglich zur Erde zurückzubringen. Hohe Kosten, lange Vorlaufzeiten und Probleme mit der Wiederholbarkeit und Zuverlässigkeit erschweren den Rückführungsprozess. Die Preise für bestehende Lösungen, wie etwa SpaceX’s Dragon, sind verhältnismäßig hoch, da zur Zeit ein Monopol auf diesem Gebiet besteht. Atmos entwickelt eine kosteneffiziente Lösung, um Raumkapseln sicher und wirtschaftlich zurück zur Erde zu bringen.

Die Inflatable Atmospheric Decelerator (IAD) droptest © ATMOS

Phoenix Return Capsule und Inflatable Atmospheric Decelerator

Die Phoenix Return Capsule ist ein zentrales Element eines innovativen Raumfahrt-Rückführungsservices, der eine kostengünstige und zuverlässige Rückkehr von wertvollen biomedizinischen Forschungsexperimenten aus dem Weltraum zur Erde ermöglicht. Dieser Service richtet sich an Pharmaunternehmen, Forscher und Institutionen, die in den Biowissenschaften tätig sind, insbesondere im Bereich monoklonaler Antikörper, Stammzellen, Organoiden und Proteinkristallisation.

Die Inflatable Atmospheric Decelerator (IAD) ist ein weiterer Schlüsselbestandteil dieses Systems. Dieses aufblasbare atmosphärische Bremssystem dient als Hitzeschild und Hochgeschwindigkeits-Fallschirm und schützt wertvolle Fracht während des Wiedereintritts in die Erdatmosphäre. Im Gegensatz zur üblichen Methode der raketengestützten Landung, die in der Branche zunehmend Standard wird, nutzt diese Technologie kein Treibstoff. Das hat nicht nur positive Auswirkungen auf die Umwelt, sondern macht die Lösung auch leichter und kosteneffizienter. Die IADs sind so leicht, dass sie zur Wiederverwendung von kompletten Mikroträgerraketen eingesetzt werden können und sich an praktisch jede Raketenstufe, Raumfahrzeug oder jeden Satelliten nachrüsten lassen, um deren Rückkehr und Wiederverwendung zu ermöglichen.

Die Inflatable Atmospheric Decelerators (IADs) sind das Herzstück des Services von ATMOS. Diese Technologie funktioniert sowohl als Hitzeschild als auch als Hochgeschwindigkeits-Fallschirm und schützt wertvolle Fracht während der Wiedereintrittsphase in die Erdatmosphäre. Im Gegensatz zur üblichen Methode, bei der Antriebskraft zum Landen verwendet wird, nutzen die IADs von Atmos keinen Treibstoff.

Die Inflatable Atmospheric Decelerator (IAD) droptest © ATMOS

Dies macht die Lösung nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch leichter. Tatsächlich sind die IADs so leicht, dass sie zur Rückgewinnung und Wiederverwendung kompletter Mikroraketen verwendet werden können. Diese Technologie kann außerdem nachgerüstet werden, um praktisch jede Raketenstufe, Raumstation oder Satellit für den Rückflug und die Wiederverwendung fit zu machen.

Um die speziell gefertigten Ringe für den IAD herzustellen, suchte Atmos nach einem zuverlässigen Partner. Dabei stießen sie auf Xometry, die es Unternehmen mit der On-Demand-Plattform ermöglicht, schnelle und kosteneffiziente Lösungen für die Fertigung von Teilen zu finden. 

Xometry hat die 18 Ringe aus 7075 Aluminium CNC-gefräst. Dieses hochfeste Aluminium bot die notwendige Stabilität bei gleichzeitig geringem Gewicht. Mit den hergestellten Ringen stellt Atmos sicher, dass die Raumkapseln während des Wiedereintrittsprozesses sicher an den IAD gebunden sind.

Thomas Kern macht es deutlich: “Die Ringe sind mal Bauteile, da hängt im wahrsten Sinne des Wortes alles dran.”

Unkomplizierte und effiziente Teilebeschaffung mit Xometry

Thomas Kern beschreibt die Zusammenarbeit mit Xometry, wie folgt: “Ich muss sagen, das Konzept von Xometry finde ich einfach genial.” 

Er kennt genau die Anstrengungen, die die herkömmliche Art der Teilebeschaffung mit sich bringt. Der nagende Prozess, eine Anfrage zu stellen, dann warten zu müssen bis aufwändig und händisch ein Angebot erstellt wird, wobei auch nicht ganz klar ist, wie lange das nun dauern wird, um dann vielleicht nach zwei Wochen Wartezeit einen Preis zu erhalten, der nicht den Erwartungen entspricht und so massiv Zeit verloren geht. 

Weiter beschreibt er: “In eurem Fall hilft natürlich ein Algorithmus und die Tatsache, dass ich mein Bauteil hochlade und dann direkt einen Preis und ein Angebot erhalte zusammen mit der Verbindlichkeit. Das fand ich großartig. Dann einfach bestellen und der Liefertermin steht auch fest und der wurde auch eingehalten.”

Thomas Kern weiter: “Dann sage ich: Wow, damit kann man arbeiten!”

Die Sterne sind das Ziel: Kapseln, Ringe und ein Zukunftsblick

Atmos hat ehrgeizige Pläne für die Zukunft, einschließlich des ersten Flugs der Phoenix-Kapsel bis Ende 2024. Das Unternehmen hat bereits Investoren gewinnen können, die ebenfalls an diese Vision glauben. Mit Unterstützung von Xometry und anderen Partnern hofft Atmos, einen wesentlichen Beitrag zur Erschließung des Weltraums für zukünftige Generationen zu leisten. Dann kann natürlich die Technik weiterentwickelt und ausgebaut werden. Der nächste Schritt kann dann sein, dass Raketenoberstufen transportiert werden. Wenn dann noch weiter gedacht wird, kann es sogar im Bergbau genutzt werden, um dort einen regelrechten Frachttransport zu etablieren. Das ist interessant für seltene Erden oder Platin. Viele Möglichkeiten stehen Atmos offen und Xometry wird immer mit Kapazitäten und hochpräzisen Teilen als zuverlässiger Partner zur Seite stehen.

Website: https://atmos-space-cargo.com/

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