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Wie DocCheck mit Xometry Medizinprodukte neu erfindet und in Serie produziert

DocCheck hat sich auf die Entwicklung und Produktion von medizinischen Produkten spezialisiert. Das Unternehmen wurde 1995 gegründet und hat sich im Laufe der Jahre zu einem der führenden Anbieter und Handelsplattformen für Medizin- und Praxisbedarf in Europa entwickelt.

  • Branche: Gesundheitswesen
  • Verwendeter Herstellungsprozess: CNC-Bearbeitung, Spritzguss, HP Multi Jet Fusion 3D-Druck
  • Herausforderung:  Medizinische Produkte zu entwickeln, die höchsten Qualitäts- und Designstandards entsprechen und gleichzeitig die Bedürfnisse der Kunden im medizinischen Bereich erfüllen.
  • Lösung: Die enge Zusammenarbeit mit Xometry ermöglichte es DocCheck, die großartigen Designs realität werden zu lassen.

DocCheck steht für die Neuinterpretation und Neugestaltung von medizinischen Geräten und Produkten. Das Unternehmen legt großen Wert darauf, die Funktionalität und Effizienz von medizinischen Geräten, wie Stethoskope, Diagnostikleuchten und Reflexhammer zu verbessern, ohne dabei Kompromisse bei Design und Ästhetik einzugehen. Mit DocCheck Thïngs, der eigenen Produktmarke von DocCheck, konzentrieren sie sich speziell auf das Produktdesign eigener medizinischer Produkte. Wir haben mit David Marshall von DocCheck gesprochen, der als Head of Produktdesign verantwortlich ist für die Entwicklung innovativer medizinischer Produkte.

DocCheck war auf der Suche nach einem effizienten Weg, um neue Designs & Qualitätsstandards durchzusetzen

Medizinische Produkte neu zu denken und dabei sowohl Funktionalität als auch Design zu berücksichtigen, ist im Gesundheitswesen eine große Herausforderung. Denn es muss sichergestellt werden, dass die Produkte nicht nur ästhetisch ansprechend sind, sondern auch den strengen medizinischen Anforderungen gerecht werden. DocCheck hat so die Eigenmarke DocCheck Things ins Leben gerufen mit der Idee, eigene Produkte auf den Markt einzuführen. 

Dabei kann DocCheck auf einen entscheidenden Vorteil zurückgreifen: Da sie über die Handelsplattform genau wissen, was den Kunden an bestimmten Produkten stört, haben sie dadurch eine ideale Grundlage, um auf Basis dieses Feedbacks ein optimales Produkt zu bauen. Den Start machten sie mit dem Reflexhammer Clôppe. Dieser Reflexhammer sollte nicht nur robuster gebaut werden, sondern sich auch unter Designaspekten drastisch vom Rest des Marktes abheben. Dieser Reflexhammer, der komplett in Zusammenarbeit mit Xometry entstanden ist, wurde 2022 direkt mit dem renommierten Red Dot Design Award ausgezeichnet.

David Marshall sagt dazu: “…also da ist uns direkt ein Hit gelungen, ein echter Hingucker!”

Clôppe in Schwarz: Erstes Produkt in Zusammenarbeit mit Xometry

Es entsteht eine partnerschaftliche Zusammenarbeit für weitere Produkte

Die sich beim Reflexhammer Cloppe bewährte Herangehensweise wurde nun auf weitere Produkte übertragen. Dabei hat DocCheck selbst die Fähigkeit, Inhouse Prototypen zu erstellen – vom FDM 3D-Druck bis zu hochpräzisen CNC Maschinen kann DocCheck so für sich Referenzmodelle produzieren. Wenn ein solches Referenzmodell fertiggestellt ist, wird die Step-Datei bei Xometry unkompliziert hochgeladen und ein Sample wird von Xometry verschickt. Da DocCheck vor Ort so gute Möglichkeiten hat, ein Referenzmodell zu fertigen, können sie genau beurteilen, wie gut die Qualität des Sample von Xometry ist. 

“Falls es nicht nah genug an das Referenzmodell herankommt ist Xometry sehr hilfreich und wir erhalten ein neues auf Basis unseres Feedbacks, bis wir komplett sicher sind, dass das die richtige Qualität ist, die wir haben wollen – Xometry ist immer da um uns zu helfen und speisen uns nicht einfach ab, sie sind sehr Lösungsorientiert. sagt David Marshall

DocCheck nutzt für die Produktion ihrer Produkte unterschiedliche Fertigungsverfahren und greift dabei nicht nur auf CNC-Bearbeitung zurück, sondern auch auf das Spritzgussverfahren. So haben sie zum Beispiel ihr eigenes Stethoskop “Tulip” entwickelt, bei dem Produkt ist sowohl der Befestigungsring als auch das Stethoskop selbst von Xometry.

Das Stethoskop Tulip von DocCheck Things

Ein weiteres Beispiel für die enge Zusammenarbeit von DocCheck und Xometry ist die  diagnostische Leuchte “Lûx”, auch hier wurde wieder genau analysiert, wie das Produkt verbessert werden kann und so entstand eine wiederaufladbare Diagnostikleuchte hergestellt aus Spritzguss- und CNC-Teilen. 

David Marshall berichtet: “Wir haben das Produkt Inhouse designt, das Modell bei Xometry in der Instant Quoting Engine hochgeladen und in Partnerschaft mit unserem persönlichen Ansprechpartner Oleg Ermakov die Samples erhalten! Also abgesehen von den Batterien kann man sagen, dass dieses Produkt komplett eine Kooperation von uns und Xometry ist, wir liefern das Design und Xometry stellt es her!”

Wiederaufladbare Diagnostikleuchte „Lûx“

angesichts unserer äußerst anspruchsvollen Designanforderungen haben wir in einer engen Kooperation mit Xometry die erfolgreiche Umsetzung mehrerer Projekte erreicht. Diese Zusammenarbeit hat es uns ermöglicht, die Herausforderungen unserer komplexen Designanforderungen zu bewältigen und gleichzeitig unsere Qualitätsstandards zu wahren.“

Xometry als Erweiterung des eigenen Teams

Neben Spritzguss und der CNC-Bearbeitung hat DocCheck auch andere Verfahren verwendet, um ihre Produkte herzustellen. So wird das Produkt Auris, ein anatomisches Ohr-Modell, durch das MJF Verfahren 3D-gedruckt. Bei diesem Produkt wurde wieder auf denselben bereits etablierten Prozess zurückgegriffen. DocCheck hat inhouse die Fähigkeit, dieses Produkt zu fertigen und so ist auch hier ein perfektes Referenzmodell entstanden, das Xometry als Grundlage dient. DocCheck greift auch hier wieder auf Xometry zurück, weil sie zwar unkompliziert Prototypen fertigen, allerdings das Produkt intern nicht kostengünstig in Serie herstellen können.

Anatomisches Ohr-Modell “Auris” von DocCheck

Ausschlaggebend für diese enge Partnerschaft zwischen DocCheck und Xometry ist neben der guten Qualität der Produkte auch maßgeblich die Beziehung, die sich über die Zeit entwickelt und gefestigt hat.

David Marshall erzählt: “Ich habe immer den gleichen Ansprechpartner, ich arbeite immer mit dem gleichen Ingenieur und dadurch hat sich über die Zusammenarbeit auch eine Freundschaft entwickelt. Dadurch bin ich nicht einfach nur Kunde bei Xometry, sondern Xometry ist durch diese Beziehung ein Teil von meinem Team!”

Die Zukunftsperspektive:

Die Partnerschaft zwischen DocCheck und Xometry wird stark und vielversprechend bleiben. Das Unternehmen hat bereits eine neue Variante des Reflexhammers mit austauschbarem Kopf in Umsetzung und plant, weitere innovative medizinische Produkte zu entwickeln und herzustellen, bei denen Xometry eine Schlüsselrolle in der Fertigung spielen wird – so wird es in Zukunft wohl auch eine vergoldete Variante des Stethoskops geben. Generell wird die Kombination aus kreativem Produktdesign von DocCheck und der Fertigungsexpertise von Xometry weiterhin herausragende Ergebnisse im Medizin- &  Praxisbedarf liefern.

Das verdeutlicht auch die Rückmeldung von Doccheck Mitarbeiterin Annalena Stolte, sie sagt ergänzend: „Die Zusammenarbeit mit Xometry erleichtert viele Schritte in der Entwicklung unserer Produkte. Die Gründe hierfür sind unter anderem die Expertise ihrer Ingenieure und dass ihr Team uns bei der Entwicklung, wie bspw. der Wahl des richtigen Materials, unterstützt. Die Kommunikation mit Xometry ist sehr gut, sodass wir gemeinsam immer die beste Lösung finden. Wir beziehen nicht nur die fertigen Komponenten von Xometry, sondern testen bereits unsere Prototypen bei Xometry, sodass ihre Firma uns während der gesamten Entwicklung eines Produkts begleitet und dies bereits bei mehreren Produkten. Die Qualität der Teile ist immer sehr zufriedenstellend, sodass wir auch in Zukunft weiteren mit Xometry zusammenarbeiten werden“

Website: https://doccheck.com

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